Glocken

Im Westturm der Kirche sind drei Glocken untergebracht: Die Mittlere (Mittagsglocke) ist die älteste der drei Glocken (oben links). Sie ist aus Bronze, wiegt 950 kg und schlägt mit dem Ton e1+2. Am 4. September 1942 wurde sie eingezogen und in ein Glockenlager nach Hamburg gebracht. Dort überstand sie den Zweiten Weltkrieg und konnte nach Kriegsende ihren alten Platz im Turm wieder einnehmen. Der Glockengießer hat sie mit folgender Inschrift versehen:
„Carol Friedrich Graf zu Seyn und Wittgenstein, Herr zu Homburg, Vallendar und Neumagen. Henrikus Affolderbach, Pastor zu Marienberghausen, Anno 1699.“

 Die große und auch die kleine Glocken wurden 1923 nach der Beschlagnahme der alten Glocken im 1. Weltkrieg gekauft. Die große Glocke (nebenstehend), die als Abend- sowie als Totenglocke genutzt wird, hat ein Gewicht von 2.000 kg und ist auf den Schlagton c+7 gestimmt. Ihre Inschrift lautet:
„5. Mose 33, 27: Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen. Gegossen vom Bochumer Verein 1923.“
Auf der Rückseite steht:
„Pastor Brecher und Kirchmeister H. Schmidt.“

Die kleine Glocke (oben rechts) wird morgens geläutet. Sie wiegt 600 kg und ist auf den Schlagton g’+4 gestimmt. Sie trägt die Inschrift:
„Jer. 22, 29: O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort. Gegossen vom Bochumer Verein 1923.“
 
Nachfolgend haben Sie die Möglichkeit, sich unsere Glocken (einzeln oder gemeinsam) anzuhören

Die Kleine Glocke (Morgenglocke)
läutet werktags morgens um 7 Uhr:


 
Die Mittlere Glocke (Mittagsglocke)
läutet werktags mittags um 12 Uhr:


 
Die Große Glocke (Abendglocke)
läutet werktags abends um 19 Uhr und sonntags 1 Stunde vor Beginn des Gottesdienstes, sowie im Todesfalle eines Gemeindemitgliedes um 18 Uhr:


 
Das Gesamtgeläut aller drei Glocken
läutet vor allen Gottesdiensten und jeweils am Abend vor den Sonn- und Feiertagen:


 
Der Stundenschlag
ertönt zu jeder vollen Stunde entsprechend der Uhrzeit, sowie jeweils zur halben Stunde einmal (außer nachts):